Treibhaus-Kontroverse und Ozon-Problem: Symposium der Europäischen Akademie für Umweltfragen

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Symposium der Europäischen Akademie für Umweltfragen, Leipzig, 9.-10. November 1995.

Hrsg. Europäische Akademie für Umweltfragen e.V.

ISBN: 978-3-925725-29-6

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Beschreibung

Auf dieser 2. Tagung der Akademie zu Fragen drohender Klimaerwärmung (die erste fand 1993 in Mannheim statt) wollten Wissenschaftler aus Europa und den USA die Frage klären, ob sog. Treibhausgase, allen voran CO2, tatsächlich zu einer Erwärmung der Atmosphäre in dem bedrohlichen Ausmaß und zu all den laut angekündigten katastrophalen Folgen beitragen können, so daß die Kosten der CO2-Reduktion zu rechtfertigen wären. Leider sind die ‘politisch korrekten’ Vertreter der regierungsamtlichen Klimakatastrophen-Hypothese nicht erschienen, obwohl sie eingeladen waren. Sie haben sich der Diskussion mit Geowissenschaftlern, die nicht an konstruierte Computerprogramme glauben, sondern auf überprüfbare chemische und physikalische Gesetzmäßigkeiten bauen, nicht stellen wollen. Der Tagungsband stellt somit vorwiegend nur Gründe zusammen, die zu Zweifeln an der Klimakatastrophe geführt haben.

Zum Inhalt: W. Thüne aus Oppenheim berichtet zunächst über die faßbaren Daten von 1000 Jahren Klimageschichte, die ein stetiges Auf und Ab zeitweiliger Erwärmung und Abkühlung beschreiben, in das sich die gegenwärtige Tendenz unauffällig einfügt. Fred Singer aus den USA diskutiert die neueren Messungen von Radiosonden und Satelliten seit 1979, die keinen Trend zur Erwärmung mehr zeigen. Frederik Seitz, der langjährige Präsident der amerikanischen Akademie der Wissenschaften, kritisierte den Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) der UNO zum Treibhauseffekt und weist nach, daß er die Aussagen und Ergebnisse der Wissenschaftler manipuliert hat. H. Michaelis aus Köln unternimmt den undankbaren Versuch, die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags gegen die Vorwürfe zu verteidigen, welche die Vorträge der Tagung indirekt dieser Kommission machen. F. Böttcher aus Den Haag stellt den Werdegang der Treibhauhypothese zusammen und zeigt, daß es dabei mehr um Gesellschaftspolitik und Propaganda geht als um Wissenschaft.

H. Metzner aus Tübingen zeigt, daß es nur eine geringe Korrelation zwischen CO2 und der Erwärmung der Atmosphäre gibt, aber umgekehrt eine sehr deutliche zwischen Atmosphärenerwärmung und CO2. Das legt den Schluß nahe, daß beim sogenannten Treibhauseffekt Ursache und Wirkung vertauscht werden. G. Weber aus Essen sucht Hinweise auf den anthropogenen Treibhauseffekt, die sogenannten Fingerprints, und kann sie nicht finden, auch nicht in den Unterlagen, die Herr Hasselmann vom MPI Hamburg als ‘Beweis’ dafür anführt. G. Gerlich aus Braunschweig zeigt, daß die physikalischen Grundlagen der Treibhaustheorie nicht stimmen. R. Riesenberg aus Jena führt den sogenannten Treibhauseffekt vor allem auf den Wasserkreislauf und damit auf den Wasserdampf in der Atmosphäre zurück. R.S. Courtney aus England fragt, welche Nachteile die angekündigte Erderwärmung nach bisherigen Erfahrungen mit Wärmeperioden bringen würde, und findet keine.

J. Barrett aus England schaut sich die Klimamodelle näher an und errechnet, daß sie selbst bei einer Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre nur auf eine zusätzliche Erwärmung von insgesamt 0,07 Grad C kommen dürften, was die allgemeine Aufregung nicht rechtfertigt. P. Dietze aus Nürnberg verweist auf andere Willkürlichkeiten und Unstimmigkeiten in den Klimamodellen.

F. Fiedler und R. Dierkesmann setzen sich schließlich mit der Warnung vor bodennahem Ozon auseinander und finden wenig Grund für den Alarm, der damit ausgelöst wurde, sowohl was die Ozonerzeugung als auch was die Giftigkeit der erreichbaren Werte anbelangt.

An jeden Vortrag schließt sich eine rege Diskussion an, die ebenfalls abgedruckt ist. Sie liefert manch wertvolle Ergänzung und trägt zur Klärung mißverständlicher Argumente bei.

Zusätzliche Information

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